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	<title>Allgemein &#8211; Verwurzelt-sein</title>
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	<title>Allgemein &#8211; Verwurzelt-sein</title>
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		<title>„Eine Ode an die Vergänglichkeit“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Kaiblinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 13:48:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ephraim Kishon, der israelische Schriftsteller mit ungarischen Wurzeln sagte: „Ich fühle mich nicht alt, weil ich so viele Jahre hinter mir habe, sondern weil nur noch so wenige vor mir liegen.“ Kishon lebte von 1924 bis 2005. Psychologen sagen, dass wir die meiste Zeit unseres Lebens in der &#62;&#62;Illusion der Unsterblichkeit&#60;&#60; verbringen. Wir sind uns [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">„Ephraim Kishon, der israelische Schriftsteller mit ungarischen Wurzeln sagte: „Ich fühle mich nicht alt, weil ich so viele Jahre hinter mir habe, sondern weil nur noch so wenige vor mir liegen.“ Kishon lebte von 1924 bis 2005. Psychologen sagen, dass wir die meiste Zeit unseres Lebens in der &gt;&gt;Illusion der Unsterblichkeit&lt;&lt; verbringen. Wir sind uns unserer eigenen Vergänglichkeit meistens nicht bewusst. Das ist ein Schutzmechanismus unseres Gehirns.</p>
<p>Vielleicht würden wir das Leben und seine kostbaren Augenblicke mehr auskosten, wenn wir uns unserer Vergänglichkeit auch im Alltag vor Augen halten und jeden Moment zu unserem letzten machen würden.</p>
<p>„Warum haben wir bloß solche Angst vor dem Sterben, wo es doch alle schon getan haben vor uns?“ fragte der italienische Schriftsteller Tiziano Terzani, der in dem Film „Mein Ende ist mein Anfang“, durch den Schauspieler Bruno Ganz verkörpert wird, seinen Sohn.</p>
<p>Der Film gibt Terzanis Lebensende wieder.</p>
<p>„Wenn du es dir genau überlegst, und das ist ein schöner Gedanke, den natürlich schon viele angestellt haben, ist die Erde, auf der wir leben, im Grund ein riesiger Friedhof. Ein immens großer Friedhof all dessen, was gewesen ist. Wenn wir anfangen würden zu graben, fänden wir überall zu Staub verfallenen Knochen, die Überreste des Lebens. Kannst du dir vorstellen, wie viele Abermillionen von Lebewesen auf dieser Erde verstorben sind?“ Tiziano Terzani hielt inne, dann fuhr er fort: „Sie sind alle da.“</p>
<p>Aus „Der Biophilia Effekt – Heilung aus dem Wald“ von Clemens G. Array</p>
<p>Clemens G. Arvay schrieb diese Zeilen 2015.</p>
<p>Ob er sich damals wohl seiner eigenen Vergänglichkeit bewusst war?</p>
<p>Der Autor verstarb 2023 an Suizid.</p>
<p>Arvay war ein vehementer Kritiker der Corona-Impfung und den zugehörigen Maßnahmen. Er setzte sich sehr für die Aufklärung ein. Ob nun die Hetze der Medien, der Pharmaindustrie oder der Impfbefürworter zu seinem Selbstmord beitrugen, kann ich nicht beurteilen.</p>
<p>Ich habe sein Buch im Herbst dJ gelesen. Im Herbst, der Jahreszeit der Vergänglichkeit, und des allmählichen Endes von dem, was gewesen ist.</p>
<p>Ob sich Arvays Thesen nun auf zu spekulative Studien und Theorien stützen kann ich im allgemeinen nicht beurteilen.</p>
<p>Ich, für meinen Teil, weiß, dass es mir schlichtweg „gut tut“ in der Natur zu sein. Nach einem Spaziergang im Wald fühle ich mich wieder geerdet und in Harmonie mit meiner Umwelt.</p>
<p>Somit hege ich keinen Zweifel daran, dass die Natur zB meinen Cortisol-Spiegel sinken lässt.</p>
<p>Verbringe ich hingegen einen Tag in der Einkaufsstraße merke ich, wie mich die Masse an Menschen und die Hektik regelrecht auslaugen.</p>
<p>Was wäre also naheliegender als auch die Ewigkeit im Wald zu verbringen?<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2242 alignright" src="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2024/11/pexels-mali-142497-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2024/11/pexels-mali-142497-300x200.jpg 300w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2024/11/pexels-mali-142497-1024x681.jpg 1024w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2024/11/pexels-mali-142497-768x511.jpg 768w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2024/11/pexels-mali-142497.jpg 1500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Wenn ich etwas mitzureden habe, wenn ich diese Welt verlasse, möchte ich gerne in einem Wald gehen und auch dort bleiben, auf einem Waldfriedhof beigesetzt werden. Die Vorstellung das Zwitschern der Vögel jeden Tag zu hören, und ein Teil des Waldes sein zu dürfen beflügelt mich. Es ist das, wo wir herkommen, und wo wir auch letzten Endes wieder hingehen werden – zurück in die Ewigkeit, als Teil eines großen Ganzen.</p>
<p>Ich habe keine Angst vor dem Tod. Was mir Angst macht, ist das Sterben an sich. Der Übergang in ein neues Bewusstsein. Gleich, einer Geburt.</p>
<p>Dies wurde mir im Herbst letzten Jahres bewusst, als ich meinen Kater bei seinem letzten Atemzug begleiten durfte. Dem Tod so nahe zu sein, war etwas, dass ich noch nie zuvor erlebt hatte.</p>
<p>Plötzlich wurde mir bewusst, dass wir alle einmal diese Welt verlassen werden.</p>
<p>Wann, das kann wohl niemand genau sagen. Es könnte wohl schon morgen sein.</p>
<p>Eigentlich war meine erste Begegnung mit der Unendlichkeit, oder sagen wir, einem Hauch davon an einem grundsätzlich unspektakulärem Mittwoch Abend des Jahres 2006.</p>
<p>Ich war unterwegs nach Hause, auf einer dunklen Freilandstraße. Mein Auto kam ins Schleudern, ich klammerte mich an das Lenkrad meines blauen Chevrolet und hatte nur einen Gedanken: „Entweder stirbst du jetzt, oder nicht!“</p>
<p>…<strong>oder nicht!</strong></p>
<p>Zum ersten Mal in meinem Leben wurde mir bewusst, wie „schnell“ es gehen kann. Völlig unspektakulär. Licht aus. Das wäre es gewesen.</p>
<p>Hätte nicht der Beton in dem der Zaun des Gartens einbetoniert war, mein, auf ihn zu rasendes Auto gebremst.</p>
<p>Seit diesem Erlebnis war mir klar, dass ich wohl noch nicht alle Aufgaben erfüllt haben musste, die für mich vorgesehen sind.</p>
<p>Das Leben ist ein stetiger Fluss von Momenten, die uns prägen, erfreuen und manchmal auch erschüttern. Eines haben jedoch alle auf der Erde lebenden Individuen gemein: eines Tages werden sie alle diese Welt verlassen.</p>
<p>Die Vergänglichkeit ist ein Teil des Lebens, den wir zwar oft verdrängen, aber der uns unweigerlich wieder einholen wird.</p>
<p>Der Gedanke an das Sterben ruft unterschiedliche Reaktionen hervor – von Angst und Trauer bis hin zu Akzeptanz und dem Versuch, das Unvermeidliche zu begreifen.</p>
<p>Unsere Gesellschaft neigt dazu, das Thema Tod zu tabuisieren. Wir umgeben uns mit Ablenkungen und streben nach immer mehr – nach Besitz, Erfolg und unvergänglicher Schönheit. Doch all diese Dinge sind vergänglich. Der Körper ist nicht ewig, ebenso wenig wie unsere Zeit auf dieser Erde. Diese Erkenntnis kann beängstigend wirken, doch sie birgt auch eine tiefe Weisheit: In der Endlichkeit des Lebens liegt die Chance, den Moment zu schätzen und das Wesentliche zu erkennen.</p>
<p>Das Sterben ist nicht nur ein Ende, sondern auch eine Erinnerung daran, dass alles, was lebt, eine Reise hinter sich hat. Unsere Beziehungen, unsere Träume und unser Wirken sind Spuren, die wir hinterlassen. Der Tod macht uns bewusst, wie wichtig es ist, in der Gegenwart zu leben, im Einklang mit uns selbst und der Welt um uns.</p>
<p>Indem wir uns der Vergänglichkeit stellen, können wir das Leben intensiver erleben. Wir erkennen, dass jede Begegnung, jedes Lächeln, jeder Augenblick kostbar ist. Der Tod lehrt uns, den Moment zu würdigen und das Leben in seiner ganzen Schönheit zu umarmen. Denn auch wenn alles einmal vergeht, kann uns die Erinnerung an das, was war, niemand mehr nehmen.</p>
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		<title>Warum sind wir krank?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Kaiblinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2023 08:09:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Sobald es draußen früher dunkel wird, und die Temperaturen sinken, beginnt auch wieder die alljährliche Schnupfenzeit. Doch warum ist das so? Wir ziehen uns doch warm an, trinken heiße Getränke (auch wenn es der überzuckerte Glühwein vom Weihnachtsmarkt-Stand ist) und gehen (nicht immer) grundsätzlich früher ins Bett als in den Sommermonaten, an denen es länger [&#8230;]]]></description>
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<p>Sobald es draußen früher dunkel wird, und die Temperaturen sinken, beginnt auch wieder die alljährliche Schnupfenzeit. Doch warum ist das so? </p>



<p>Wir ziehen uns doch warm an, trinken heiße Getränke (auch wenn es der überzuckerte Glühwein vom Weihnachtsmarkt-Stand ist) und gehen (nicht immer) grundsätzlich früher ins Bett als in den Sommermonaten, an denen es länger hell bleibt.</p>



<p>Warum werden wir überhaupt noch „krank“, wo doch die Medizin fortgeschrittener ist, als sie es noch vor einigen Jahrzehnten war. Die Werbung ist voll von Hustensäften, Wundersprays und Tabletten, mit denen man viel, viel besser Durchschlafen kann.</p>



<p>Sollten wir nicht eigentlich so gesund wie nie zuvor sein?</p>



<p><strong>Krankheit beginnt im Kopf – Gesundheit auch!</strong></p>



<p>Hinzu kommen noch jede Menge „chronische Krankheitsbilder“.</p>



<p>Meine Definition einer chronischen Krankheit ist, ein (oder mehrere) Symptom(e), die schwer zu klassifizieren sind, und deswegen auch schwer zu behandeln ist.&nbsp;</p>



<p>Deswegen bleibt es – das/die Symptom(e) oder die Krankheit.</p>



<p>Wenn man wüsste, was man tun kann, dann könnte man das/die Symptom(e), die Krankheit ja behandeln.… oder „Gegen jeds Leiden ist a Kräutl gwachsen!“ pflegte meine Oma zu sagen.</p>



<p>Dieser Satz wird oft leichtfertig dahin gesagt, entspricht er doch, meiner Meinung nach, zu 100% der Wahrheit!</p>



<p>Doch nicht nur das sogenannte „Kräutl“ kann Heilung bringen, sonder auch dass was wir dazu tun! Positive Gedanken! Liebevolle Worte, Worte der Wertschätzung! Gute Taten! …und vor allem Dankbarkeit! Dankbarkeit ist ein ganz wesentlicher Faktor für Glück!</p>



<p><strong><em>Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.</em></strong></p>



<p><strong><em>Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.</em></strong></p>



<p><strong><em>Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.</em></strong></p>



<p><strong><em>Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.</em></strong></p>



<p><strong><em>Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal. (Talmud)</em></strong></p>



<p><strong>Gerne im Selbstexperiment ausprobieren:</strong></p>



<p><strong>Tag A:&nbsp;</strong></p>



<p>Stehen Sie am Morgen auf, und sehen Sie zum Fenster raus. Vielleicht regnet es, und es ist noch dunkel. „Ist es nicht furchtbar, dass es im Winter immer dunkel ist, wenn man früh morgens aufsteht. Heute wird es bestimmt unmenschlich kalt sein. Dunkel ist es auch. Wer will da schon aufstehen? Wie gerne wäre ich noch im Bett geblieben. Meine Schulter! Aua… Oh Gott, wie bin ich verspannt! Jetzt muss ich ins Büro! Oh Gott… zu spät dran!“</p>



<p>Starten Sie den Tag mit diesen oder ähnlich negativen Gedanken.</p>



<p>Ziehen Sie sich am Besten etwas Dunkles (am besten ganz in schwarz) an.&nbsp;</p>



<p>Eventuell stoßen Sie sich auch noch den großen Zeh am Bett oder fallen über die Katze.</p>



<p>Ein Verkehrsstau oder ein verschütteter Kaffe (macht ja nix, sie sind ja eh schwarz angezogen, gibt keine Flecken) und dann noch der Kollege im Büro, der den Mund für ein „Guten Morgen!“ nicht auf bekommt und mies gelaunt glotzt, runden den perfekt beschissenen Morgen ab!</p>



<p><strong>Tag B:</strong></p>



<p>Stehen Sie am Morgen auf, und sehen Sie zum Fenster raus. Vielleicht regnet es, und es ist noch dunkel. „Wie wunderbar gemütlich ich es hier doch habe. Ich habe ein warmes Bett, aus dem ich morgens aufstehen kann, der Kamin ist noch herrlich warm, und ich genieße die Ruhe am Morgen in der Dunkelheit, wenn alle anderen noch schlafen. Ich bin neugierig, was mir dieser neue Tag bringen wird!“ Starten Sie den Tag mit diesen oder ähnlich guten Gedanken.</p>



<p>Ziehen Sie sich etwas buntes an. (Das muss nichts neongrünes sein. Eventuell ein cremefarbiger Pulli und eine blaue Jeans? Auf keinen Fall sollte die Kleidung heute schwarz sein.)</p>



<p>Setzen Sie sich für fünf Minuten (mehr braucht es tatsächlich nicht) hin, atmen sie (das tun Sie sowieso, also tun Sie es für fünf Minuten mal bewusst). Nämlich für 6 Sekunden durch die Nase ein, durch den leicht geöffneten Mund für 6 Sekunden ausatmen und sagen Sie sich in diesen 5 Minuten laut oder in Gedanken immer wieder den Satz: „Das Leben ist immer für mich. Ich vertraue dem Fluss des Lebens. Ich bin dankbar für all die Erfahrungen, die ich heute machen werde!&nbsp;</p>



<p>Ich vertraue. Ich bin dankbar!“</p>



<p>Stehen Sie auf, schauen Sie in den Spiegel. Schenken Sie sich ein Lächeln. <img decoding="async" width="150" height="189" class="wp-image-2093" style="width: 150px;" src="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/12/jake-nackos-IF9TK5Uy-KI-unsplash.jpg" alt="" srcset="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/12/jake-nackos-IF9TK5Uy-KI-unsplash.jpg 1192w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/12/jake-nackos-IF9TK5Uy-KI-unsplash-238x300.jpg 238w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/12/jake-nackos-IF9TK5Uy-KI-unsplash-814x1024.jpg 814w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/12/jake-nackos-IF9TK5Uy-KI-unsplash-768x966.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>



<p>Es ist dabei völlig egal, ob ihnen morgens zum Lachen ist. Ziehen Sie die Mundwinkel hoch.&nbsp;</p>



<p>Am besten für 60 Sekunden.</p>



<p>Verlassen Sie das Haus, und fahren Sie bewusst mal etwas langsamer als sonst.</p>



<p>Lächeln Sie den mies glotzenden Kollegen an, und begrüßen Sie ihn mit einem herzlichen „Guten Morgen!“</p>



<p>Dann seien Sie gespannt, wie dieser Tag verlaufen wird.</p>



<p><strong>Haben wir unser Glück und unsere Gesundheit selbst in der Hand?</strong></p>



<p><strong><em>„Nicht die Glücklichen sind dankbar.</em></strong></p>



<p><strong><em>Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“</em></strong></p>



<p><strong><em>George Herbert Morrison, schottischer Pfarrer</em></strong></p>



<p>Es gibt <strong>immer</strong> einen Grund dankbar zu sein. Ich glaube, dass wir ohne Zweifel unseres eigenen Glückes Schmied sind. Wer entscheidet denn, ob Sie JETZT, WER entscheidet ob Sie JETZT, in diesem Moment, glücklich sind?</p>



<p>Nicht der amerikanische Präsident, nicht der Papst, nicht der Vorsitzende der UNO entscheidet dies – das können nur Sie entscheiden!</p>



<p>Glücklich sein, ist also keine Frage der Macht, denn man hat immer unendlich viel Macht, nämlich über sich selbst.</p>



<p>Auch der mies gelaunte Kollege, sollte nicht darüber entscheiden dürfen, ob es Ihnen heute gut geht oder nicht. Niemand anderer außer Sie entscheidet ja schließlich auch, ob Sie sich über etwas ärgern, oder nicht!</p>



<p>Zugegeben, in einem Raum von 10 Personen, die einzig gut gelaunte Person zu sein (und vor allem zu bleiben) ist verdammt schwer, aber nicht unmöglich.</p>



<p>Wobei, immerzu werden Sie in diesem Fall die Glücks-Frequenz nicht halten können.</p>



<p><strong>„Love it. Change it. Or leave it!“ </strong>wäre hier die Devise.</p>



<p>Was ist aber nun mit der Gesundheit?</p>



<p>Können wir uns „gesund denken“?</p>



<p>Ich glaube, wir KÖNNEN verdammt viel, und vermutlich können wir (grob gesagt) 90% unserer systemabhängigen Krankheitsbilder „wegdenken“ – KÖNNTEN, wenn wir WOLLTEN!</p>



<p>Denn dann würden wir uns mit dem WIE beschäftigen.</p>



<p>Eine angeborene Krankheit, oder eine, die bleibt, oder sogar zum Tode führt hängt meiner Erfahrung nach, mit einem übergeordneten Plan zusammen.</p>



<p><strong>Gibt es den Plan Gottes?</strong></p>



<p>Ja! Ob ihn Gott gemacht hat, kann ich nicht sagen.</p>



<p>Aber es gibt eine Plan, einen Sinn, hinter all dem, was wir hier erleben. In dieser Realität. Davon bin ich fest überzeugt, nach allem, was ich erlebt habe.</p>



<p>Doch wir können den Plan beeinflussen.&nbsp;</p>



<p>Ob dies eventuell auch zum Plan gehört… ich weiß es nicht. 🙂 <img decoding="async" width="150" height="97" class="wp-image-2094" style="width: 150px;" src="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/12/ben-vaughn-BJWYK70vpDs-unsplash-1.jpg" alt="" srcset="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/12/ben-vaughn-BJWYK70vpDs-unsplash-1.jpg 1500w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/12/ben-vaughn-BJWYK70vpDs-unsplash-1-300x194.jpg 300w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/12/ben-vaughn-BJWYK70vpDs-unsplash-1-1024x661.jpg 1024w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/12/ben-vaughn-BJWYK70vpDs-unsplash-1-768x496.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>
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		<title>„Hey Angst, kannst du dich bitte schleichen!?“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Kaiblinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2023 08:01:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wovor haben Sie Angst? Eine direkte Frage. Vielleicht auch nicht so leicht zu beantworten. Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, vor was Sie Angst haben? …und vor was haben Sie am meisten Angst? Als ich mich mit einer Freundin darüber unterhielt, was denn unsere größten Ängst seien, und diese mir sagte, dass ihre [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Wovor haben Sie Angst?</strong></h1>
<p>Eine direkte Frage. Vielleicht auch nicht so leicht zu beantworten.<br />
Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, vor was Sie Angst haben?</p>
<p>…und vor was haben Sie am meisten Angst?</p>
<p>Als ich mich mit einer Freundin darüber unterhielt, was denn unsere größten Ängst seien, und diese mir sagte, dass ihre größte Angst sei, dass ihren Kindern etwas zustoßen könnte, hatte ich ein schlechtes Gewissen. Ich hatte „nur“ einen Hund vor Augen.</p>
<p>Ja, wirklich!</p>
<p><strong>Das ist meine Ur-Angst:</strong></p>
<p>I<img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/10/anderson-rian-rx84FPdre04-unsplash-199x300.jpg" sizes="(max-width: 199px) 100vw, 199px" srcset="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/10/anderson-rian-rx84FPdre04-unsplash-199x300.jpg 199w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/10/anderson-rian-rx84FPdre04-unsplash-681x1024.jpg 681w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/10/anderson-rian-rx84FPdre04-unsplash-768x1155.jpg 768w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/10/anderson-rian-rx84FPdre04-unsplash.jpg 997w" alt="" width="212" height="320" />ch befinde mich laufenderweise (da ich ja begeisterte Läuferin bin) in der Natur und ein Kampfhund stürmt auf mich zu. Ich gehe dann immer von einem Angst-begleiteten Worst Case &#8211; Szenario aus, dass ich hier nicht näher ausführen möchte.</p>
<p>Oder besser gesagt, das WAR meine Ur-Angst!</p>
<p>Wissen Sie, wer mich davon geheilt hat? Mein damals 2-jähriges Kind.</p>
<p>Mein Sohn hatte in diesem Alter als er die Welt, im wahrsten Sinne des Wortes, ganz neu entdeckte, eine Phase, in der er jeden, aber auch WIRKLICH JEDEN Hund streicheln wollte, der uns entgegen kam.</p>
<p>Natürlich konnte ich nicht das kleine Kind vorschieben, und sagen: „Mach!“ sondern ich fragte die Besitzer, ob der Hund das wohl mögen würde, und wenn dies bejaht wurde, streckte ich zuerst die Hand nach dem Tier aus.</p>
<p>(Sie können sich vielleicht vorstellen, wie es mir dabei ging…)<br />
Und wissen Sie was? Es hat tatsächlich nie einer zugebissen – weder mich, noch (und das wäre noch viel schlimmer gewesen) mein Kind.<br />
Ja, die meisten Hunde schienen das Schnuppern an uns, und das Streicheln wirklich zu mögen!<br />
Warum hatte ich als beim Gespräch mit meiner Freundin sofort einen Hund im Kopf?<br />
Ich glaube, mein Gehirn ist an diese Angst bereits so „gewöhnt“, dass es gar nicht anders konnte.<br />
Es erinnert sich vehement an einen Vorfall aus meiner Kindheit. Ich war geschätzt, 7 Jahre alt, und war mit meinen Eltern beim Heurigen.<br />
Natürlich interessierten mich die Gespräche der Erwachsenen nicht, und ich streifte in der Gegend umher.</p>
<p>Ich weiß noch, als wäre es gestern gewesen, sehe mich diesen Berg hinausschlendern. Ich hebe meinen Blick, und da war er. Riesig. (Ich war 7!) Schwarz. Mit Locken. Ein Pudel. Gut frisiert.</p>
<p>Er sah mich, ich sah ihn. Er sah die Angst in meinen Augen, stürmte auf mich zu. Ich lief rückwärts den Berg hinunter, und schrie: „Hilfe! Hilfe!“</p>
<p>Nach einer gefühlten Ewigkeit, kam ein Mann, dem das Tier wohl gehörte, und rief ihn beim Namen, zweimal. Endlich drehte er sich von mir weg, und lief hinauf zu seinem Besitzer. Der Mann schaute in meine angsterfüllten Augen, drehte sich weg, und ging. Sein Pudel ging mit ihm. Heute finde ich das Verhalten diese Hundebesitzers äußerst verantwortungslos und seltsam.</p>
<p>Ein „Geht es dir gut, Kind?“ wäre wohl das mindeste gewesen, dass er für mich hätte tun können. Ich war sowieso stock und steif vor Angst, und hätte vermutlich nur den Kopf geschüttelt. Das Hunde, an die Leine gehören, wenn sie nicht SOFORT auf das Wort folgen, wäre ihm, wäre ich älter gewesen, und nicht stock und steif vor Angst, ebenfalls mitgeteilt werden sollen. Verantwortungslos! Er sollte das eigentlich wissen!</p>
<p>Heute weiß ich, dass ich nicht Angst vor Hunden, sondern vielmehr Angst vor manchen Besitzern habe. Nicht jedem liegt Erziehung</p>
<p><strong>Was ich aber sehr empfehlen kann ist ein Buch zum Thema: &#8222;Du bist also meine Angst!&#8220; von Elisa Eckartsberg </strong></p>
<p><strong>Auch eine Angst-Tansformations-Übung möchte ich dir an dieser Stelle ans Herz legen.</strong></p>
<p>Erstelle eine Liste, mit dem Dingen, vor denen Du Angst hast.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/10/hans-ole-benonisen-x_kMuob13Tg-unsplash-225x300.jpg" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" srcset="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/10/hans-ole-benonisen-x_kMuob13Tg-unsplash-225x300.jpg 225w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/10/hans-ole-benonisen-x_kMuob13Tg-unsplash-768x1024.jpg 768w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/10/hans-ole-benonisen-x_kMuob13Tg-unsplash.jpg 1125w" alt="" width="225" height="300" />Begib dich an einen ruhigen Ort, setze, oder lege dich hin, und schließe deine Augen. Leg die Hände auf deinen Bauch und spür, wie er sich beim Einatmen hebt, und beim Ausatmen wieder senkt.<br />
Nun lies den ersten Punkt auf deiner „Angst-Liste“, schließe wieder deine Augen, und nimm wahr, wo du diese Angst in deinem Körper wahrnehmen kannst. Sobald du die Angst in deinem Körper gefunden hast, bleib dort mit deiner Aufmerksamkeit.<br />
Nimm diese Angst einfach wahr. Bewerte sie nicht. SEI einfach dort, und lass sie auch DA SEIN.<br />
Diese Angst-Energie kann sich wie ein Knoten, ein dumpfes Gefühl, eine ungute Energie oder ähnlich anfühlen. Alles was du jetzt wahrnehmen kannst ist genau richtig.<br />
Sag deiner Angst nun, dass sie herzlich willkommen ist. Sie darf gerne wachsen, größer und größer werden. Erlaube ihr sich voll zum Ausdruck zu bringen.<br />
Bewerte sie aber nicht. Nimm sie wahr, wie sie größer wird. Wenn sie an eine andere Stelle deines Körpers gehen möchte, dann folge ihr. Heiße die Angst immer wieder willkommen.</p>
<p>Ungefähr so: „Hallo Angst, schön, dass du da bist! Willkommen!“<br />
Es muss nicht genau so sein. Wichtig ist, dass sich die Angst, oder das Angst-Gefühl, gesehen und angenommen fühlt.<br />
Nun nähere dich deiner Angst, und egal, wie sie sich gezeigt haben mag, nimm sie in den Arm.<br />
Danke ihr, für all die Zeit, die sie da war, und sag ihr, dass sie JETZT gehe darf.<br />
Atme tief ein.<br />
Stell dir vor, du atmest goldenes Licht dorthin ein, wo sich die Angst-Energie befunden hat, und beim Ausatmen stell dir vor, dass du alle loslässt, was du nun nicht mehr brauchst.<br />
Nun gehe deinen Körper im Geiste von oben nach unten durch, um zu überprüfen, ob sich noch irgendwo eine Funken Angst befindet.<br />
Wenn nicht, beende die Übung, oder, wenn du magst, gehe zum nächsten Punkt auf deiner Liste.</p>
<p><strong>Ich wünsche dir wunderbares Transformieren!</strong></p>
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		<item>
		<title>Wie viel Natur brauchen wir Menschen, oder wieviel Mensch braucht die Natur?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Kaiblinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Aug 2023 10:31:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich erinnere mich an Zeiten an denen es im Mai draußen schon so richtig heiß war.Sodass ich mich auf die Eröffnung der Schwimmbäder freute, und ich nach meinem Bürojob des öfteren in den See hüpfte. Als ich meine Sohn heute zur Ferien-Betreuung in den Wald brachte kramten wir die Winterjacke und die Haube aus dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top" style="grid-template-columns:16% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/08/luke-richardson-dI7vfR1Bqcg-unsplash-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1977 size-full" srcset="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/08/luke-richardson-dI7vfR1Bqcg-unsplash-683x1024.jpg 683w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/08/luke-richardson-dI7vfR1Bqcg-unsplash-200x300.jpg 200w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/08/luke-richardson-dI7vfR1Bqcg-unsplash-768x1151.jpg 768w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/08/luke-richardson-dI7vfR1Bqcg-unsplash.jpg 1001w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Ich erinnere mich an Zeiten an denen es im Mai draußen schon so richtig heiß war.<br>Sodass ich mich auf die Eröffnung der Schwimmbäder freute, und ich nach meinem Bürojob des öfteren in den See hüpfte. Als ich meine Sohn heute zur Ferien-Betreuung in den Wald brachte kramten wir die Winterjacke und die Haube aus dem Keller. Abgesehen dass 12 Grad gar nicht „sommerkonform“ sind, gibt es ja eigentlich auch gar das „falsche Wetter“, wohl bekannterweise nur die „falsche Kleidung“.<br>Trotzdem&#8230; ein kurzes T-Shirt und Sonnenschein wäre uns beiden wohl lieber gewesen.</p>
</div></div>



<p><strong>Was will uns die Natur mit Stürmen, Regengüssen und</strong> <strong>Kataklysmen-artigen Unwettern sagen?</strong></p>



<p>Wir stehen zwischen Klimakrise und Geo-Engineering, zwischen<br>radikalem Aktivismus und Neubeginn der Gaya, zwischen<br>konservativem ZIB-schauen und Infos auf diversen social media<br>Plattformen, zwischen Pandemie und Plandemie, zwischen Mann und Frau oder überhaupt zwischen beiden Geschlechtern, zwischen Sonne und Regen, Licht oder Dunkelheit, Ende der Alten und Beginn der Neuen Zeit, zwischen Liebe, Depression und Engstirnigkeit,&#8230; oder was auch immer.</p>



<p><strong>Vielleicht bestraft uns die Erde für all das, was wir ihr angetan haben.</strong></p>



<p>Oder vielleicht haben wir dieses Jahr (und auch letztes, soweit ich mich erinnern kann) einfach einen richtig beschissenen Sommer!<br>Greifen wir doch die These auf, dass Mutter Erde ein lebendes Wesen ist, eben die Göttin Gaya (= Erde) aus der griech. Mythologie, würde es naheliegen dass sie mit all der von Menschen verursachten Zerstörung wohl nicht glücklich wäre.<br>Man bedenke nur die Unmengen an Plastik, die die Weltmeere verschmutzen, die CO2-Belastung durch immer mehr Industrie und Verkehr, die Flatulenzen, der immer mehr werdenden Masttiere, und die immer flächendeckendere Rodung der wichtigsten Naturgebiete/Regenwälder.</p>



<p><strong>Kalt = nicht gleich warm, oder1?</strong></p>



<p>Die Klimaerwärmung ist in aller Munde.<br>Aber, halten sie mich für einen Aluhutträger, wenn es draußen kalt ist, ist es nicht warm. Punkt. Das ist wie eine Gleichung. 1 + 1= nicht 3; kalt = nicht gleich warm, oder!?<br>Das die Scheiße unsere Kühe im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Himmel stinkt, dass wissen wir nicht erst seit gestern. Das wir dies mit wesentlich weniger Fleischkonsum lösen könnten auch. Doch ist der Anteil der Veganer weltweit nur bei 500 Millionen. Vegetarisch leben weltweit 1 Milliarde Menschen – immerhin. (Quelle: veganivore.de)<br>Es gibt nichts Gutes &#8211; außer man tut es, nicht wahr?<br>Der Großteil tut es aber nicht, und das ist auch wahr!<br>Ich möchte hier niemandes Ernährungsweise kritisieren, aber gibt es doch grundlegende Fakten (ohne wie gesagt eine bestimmte Ernährungsweise propagieren zu wollen) dass eine vegane Ernährung für uns Menschen nicht nur „das Beste“ sonder auch wohl „Bestimmt“ gewesen sein muss.<br>Von wem?<br>Gaya, Gott,&#8230; oder sind die beiden ein und das Selbe?</p>



<p>Aber zurück zur These Nr. 2: <strong>Vielleicht haben wir ja auch nur einen richtig beschissenen Sommer!</strong></p>



<p>Dann ziehen wir uns einfach warm an, schimpfen und murren über das Wetter und suchen die Schuld, nach guter österreichischer Manier, einfach bei wem anderen!<br>Oder wir gehen es positiv an, und sagen uns: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung!“ Lächeln, und ziehen, uns beim Einsteigen in die Straßenbahn am Weg zu Arbeit den Kragen hoch, damit wir nicht vom Winde verweht werden. Wir können das Wetter eh nicht ändern, aber schimpfen darüber, das können wir. Aber egal, mit welcher These sie sich wohler fühlen, wir brauchen „das da draußen“, die Erde, die Bäume, die Pflanzen, die Luft zum Atmen und überhaupt alles, was unter freiem Himmel ist – egal bei welchem Wetter, egal, ob von Gott- oder von Menschenhand gemacht.<br>Wir sind ein Teil davon. Gemacht, um in ihr und mit ihr zu leben. Und vor allem, um sie gut zu behandeln.<br>„Die Natur mag Menschen, die gut zu ihr sind.“ habe ich einmal in einem Buch gelesen. Wohl war. „Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.“ (Die Bibel, Nach der. Übersetzung Martin Luthers) Vielleicht gilt das auch für die Erde auf der wir leben.</p>



<p><strong>Schon ein kurzer Aufenthalt von etwa 20 bis 30 Minuten im Wald senkt den</strong> <strong>Blutdruck und Stresspegel und macht den Kopf wieder frei.</strong></p>



<p>Nicht zu vergessen, der wunderbare Geruch und der hohe gesundheitliche Nutzen der Terpene. Terpene sind kleine Moleküle, die von den Bäumen abgesondert werden, und sich vorteilhaft auf unsere gesamt physische Konstitution auswirken.<br>Mit seinen sanften Naturgeräuschen, beruhigenden Farben und dem angenehmen Duft hat der Wald seine ganz eigene Wirkung auf den Menschen. Doch nicht nur im Wald, sonder auch an einem Fluss, oder dort wo viele Bäume sind, können wir zur Ruhe kommen und den Alltag einmal sein lassen.<br>Optimal wäre, wenn wir auch in der „Natur-Zeit für uns“ auch das Smartphone sein lassen können, und es ausschalten, oder es am besten gar nicht in die Natur mitgenommen wird. Der Alltag darf nun auch einmal für diese Zeit ohne uns auskommen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:27% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/08/richard-loader-c_o2lRzWI08-unsplash-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1978 size-full" srcset="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/08/richard-loader-c_o2lRzWI08-unsplash-683x1024.jpg 683w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/08/richard-loader-c_o2lRzWI08-unsplash-200x300.jpg 200w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/08/richard-loader-c_o2lRzWI08-unsplash-768x1152.jpg 768w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/08/richard-loader-c_o2lRzWI08-unsplash.jpg 1000w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><strong>Erde &amp; Fokussiere dich</strong></p>



<p>Am besten suchst du dir eine Ort in der Natur, an dem du dich so richtig wohlfühlst.<br>Zieh deine Schuhe aus, stehe aufrecht und schließe deine Augen. Richte den Fokus nun auf deine Atmung. Wo kannst du deinen Atem gerade wahrnehmen?<br>Es gibt keine Richtig oder Falsch!<br>Nach einigen langen tiefen Atemzügen, stelle dir vor, wie aus deinen Füßen ganz kleine Wurzeln sich jetzt tief in die Erde graben. Spüre, wie diese Wurzeln immer mehr und mehr werden, und sich immer tiefer und tiefer in die Erde graben. Dann spürst du, wie eine dicke Wurzel aus der Mitte deiner Fußsohle sich noch tiefer in die Erde gräbt. Du bist jetzt ganz mit der Erde verwurzelt. Wie ein Baum.<br>Beim Einatmen nimmst du heilende Luft aus der dich umgebenden Natur auf, und lässt alles Alter los. Es fließt ab, und wird von der Erde vollständig aufgenommen. Nimm dir für diese Übung etwa 10 Minuten Zeit.<br>Komme dann wieder bei dir an, und öffne langsam die Augen</p>
</div></div>
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		<title>Meditation, Hypnose&#8230; und brauchen wir das eigentlich?</title>
		<link>https://verwurzelt-sein.at/meditation-hypnose-und-brauchen-wir-das-eigentlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Kaiblinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jul 2023 15:42:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Sie mich das früher gefragt hätten, hätte ich grundsätzlich mit einem verständnislosen Kopfschütteln auf diese Frage reagiert. Für mich war meditieren etwas, dass nur Mönche in einsamen Klöstern, weit entfernt, auf irgendwelchen Berggipfeln praktizieren. Aber nichts für Menschen, die hier (in unserer westlichen Welt) im Berufsleben stehen. „Für so etwas habe ich keine Zeit!&#8220; [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn Sie mich das früher gefragt hätten, hätte ich grundsätzlich mit einem verständnislosen Kopfschütteln auf diese Frage reagiert. Für mich war meditieren etwas, dass nur Mönche in einsamen Klöstern, weit entfernt, auf irgendwelchen Berggipfeln praktizieren. Aber nichts für Menschen, die hier (in unserer westlichen Welt) im Berufsleben stehen. „Für so etwas habe ich keine Zeit!&#8220; wäre vermutlich meine Antwort gewesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wo ist die Zeit hin?</strong></h2>



<p>…wenn wir sie nicht mehr „haben“…oder besser gesagt, WO ist sie hin, und…WIE verbringen wir unsere Zeit, wenn sie doch offensichtlich immer weniger wird, je älter man wird. Wieso hat man als Kind soviel davon, und als Erwachsener auf einmal Keine mehr?</p>



<figure class="wp-block-image size-full has-custom-border"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/2-3.png" alt="" class="wp-image-1726" style="border-radius:10px" srcset="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/2-3.png 800w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/2-3-300x225.png 300w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/2-3-768x576.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Wenn du es eilig hast, setze dich&#8220; (Antonius von Padua)</h2>



<p>Vielen von uns fällt es relativ schwer inne zu halten, und einfach einmal NICHTS zu tun. Sobald man Ruhe findet, wenn man sie denn überhaupt einmal findet, beginnen die Gedanken zu kreisen…<br>„Die Waschmaschine sollte ich noch einschalten!“<br>„Welche Termine stehen morgen nochmal an? Ich muss auf den Kalender schauen…“<br>„Beim Tierarzt sollte ich auch noch anrufen!“</p>



<p>Ich sollte…, ich muss…, sind Verben die ganz selbstverständlich ihre täglichen Aufforderung an uns richten. Doch WER richtet diese Aufforderungen an uns? „Das Modalverb müssen drückt ganz allgemein Notwendigkeit aus, während sollen eine sich aus einer Aufforderung an das Subjekt ergebende Notwendigkeit ausdrückt.“ (<a href="http://www.deutschplus.net" target="_blank" rel="noopener">www.deutschplus.net</a>) Ist es wirklich eine „an das Subjekt“ -in diesem Falle also an UNS SELBST- „gerichtete NOTWENDIGKEIT“. Was wäre, wenn das Subjekt (als WIR) es gar nicht als so sehr notwendig ansehen würde, diese Sache, die UNBEDINGT erledigt werden muss, unbedingt noch am Vormittag, oder vor 14:00 Uhr, oder unbedingt heute… WER sagt das? Ist es nicht vielleicht so, dass wir selbst unser miesester Kritiker sind? Vielleicht müssen wir ja gar nichts? „Aber das geht doch nicht! Natürlich muss man viele Dinge tun! Man hat doch schließlich Verpflichtungen!“ mischt sich unweigerlich mein innerer Kritiker ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Und dann&#8230;</strong></strong></h2>



<p>Lege ich mich hin, schließe meine Augen, und beobachte meine Atmung. Es ist nicht möglich, die Atmung zu beobachten, und dabei weiter zu denken! Probieren Sie es doch mal aus! „Aber man kann nicht, NICHTS denken.“ werden Sie sagen. Natürlich kann man nicht NICHTS denken, aber Sie können atmen, und nur das, DAS können Sie!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Meditation</strong></strong></h2>



<p>Allerdings muss ich gestehen, dass diese Art der Meditation (ja, es ist tatsächlich Meditation seinen Atem zu beobachten) für mich die schwierigste Art zu meditieren ist. Da ich eine ziemlich quirlige Person bin, der es sehr schwer fällt ruhig zu sitzen, und die meistens 4 Dinge auf einmal erledigt. Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, dann versuchen Sie doch einmal eine geführt Meditation. Ich bin vor einigen Jahren auf YouTube fündig geworden: Annika Henkelmann, Franziska Belehrt, Jan van Wille oder Inner Garden kann ich Ihnen sehr empfehlen ins Suchfeld einzugeben. Bei der geführten Meditation fällt es leichter NICHTS zu denken, da wir uns auf die Stimme des Sprechers/der Sprecherin fokussieren. Der Clou ist auch, nicht gegen unsere Gedanken anzukämpfen, sondern diese Willkommen zu heißen, aber sie dann auch wieder<br>gehen zu lassen… wie Wolken am Himmel…</p>



<figure class="wp-block-image size-full has-custom-border"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/3-1.png" alt="" class="wp-image-1727" style="border-radius:10px" srcset="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/3-1.png 800w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/3-1-300x225.png 300w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/3-1-768x576.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Hypnose</strong></strong></h2>



<p>Grundsätzlich ist die Intension bei der Hypnose eine Andere als bei der Meditation. Alles in allem ist ein klare Abgrenzung sowie Differenzierung aber kaum möglich. Viele Menschen begeben sich in einen hypnotischen Zustand unter Aufsicht eines ausgebildeten Hypno-Therapeuten mit einer bestimmten Absicht. Sei es, um mit dem Rauchen aufzuhören, um abzunehmen, um den Kaffeekonsum zu reduzieren,… Der Therapeut hilft dem Klienten durch den meditativen Zustand das Unterbewusstsein dementsprechend positiv zu beeinflussen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full has-custom-border"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/4-1.png" alt="" class="wp-image-1728" style="border-radius:10px" srcset="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/4-1.png 800w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/4-1-300x225.png 300w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/4-1-768x576.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Gackern wie ein Huhn?</strong></strong></h2>



<p>Es kam auch vor, dass ich von einigen Menschen gefragt wurde, ob sie gackern würden wie ein Huhn, wenn ich sie hypnotisiere. Ich kann Sie beruhigen. Das habe ich noch nie erlebt. Denn, auch in Hypnose, müssen Sie ALLES was ich anleite auch WOLLEN! Das heißt, SIE sind der BOSS! Ein Hypnotiseur gibt dem Klient immer nur die Tools in die Hand. Im Grunde ist jede Hypnose Selbsthypnose! Es sei denn, sie wünschen sich zu gackern wie ein Huhn… grundsätzlich brauchen Sie dafür aber keine Hypnose. Die Frage, ob wir Meditation &amp; Hypnose brauchen, kann wohl jeder nur für sich selbst beantworten. Für mich ist die Antwort klar: Je mehr wir uns gestresst fühlen, umso mehr verlangt unser Körper danach in die Ruhe zu kommen, und das schaffen wir (meiner Meinung nach) am besten mit Meditation. Wollen wir grundlegend etwas verändern, und haben wir ein klares Ziel vor Augen, so kann die Hypnose großartig unterstützen um dieses Ziel zu erreichen!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>La dolce far niente</title>
		<link>https://verwurzelt-sein.at/la-dolce-far-niente/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Kaiblinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2023 09:32:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[„Das süße Nichts-Tun!“ drückt den italienischen Lebensstil aus, das Leben in seinen vollen Zeigen zu genießen. Doch warum dürfte dies nur den Italienern vorbehalten bleiben? Nehmen doch auch wir deutsch-sprechende Menschen uns Zeit für „süßes Nichts-Tun“ – oder „gelebte Selbstliebe“, wie es in zahlreichen Blog-Artikeln oder diversen Damenzeitschriften beschrieben wird. Doch was, wenn man/frau nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>„Das süße Nichts-Tun!“ drückt den italienischen Lebensstil aus, das Leben in seinen vollen Zeigen zu genießen. Doch warum dürfte dies nur den Italienern vorbehalten bleiben? Nehmen doch auch wir deutsch-sprechende Menschen uns Zeit für „süßes Nichts-Tun“ – oder „gelebte Selbstliebe“, wie es in zahlreichen Blog-Artikeln oder diversen Damenzeitschriften beschrieben wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Doch was, wenn man/frau nicht mehr weiß, WIE es eigentlich geht das NICHTS TUN?!?</strong></h2>



<p>Nun, als Kinder wussten wir offensichtlich nur zu gut, wie man gar nichts tut. Ich erinnere mich an Tage, in meiner Kindheit, an denen ich Stunden damit verbringen konnte Ameisen zu beobachten… Diese kleinen Füßchen, diese schweren Stöckchen, dieses emsige Tun,… beim Nichts-Tun diese fleißigen, kleinen Tiere zu beobachten verschaffte mir die kreativsten Geistesblitze. Plötzlich war mein kindlicher Kopf voll von den grandiosesten Ideen zB wie ich wohl die nächsten Steine bunt bemalen würde… und anderen kindlich grandiosen Dingen.</p>



<p>Vielleicht ist es diese Art des Innehaltens, welche unser Kopf für ein Denk-Loch benötigt, in das wieder jede Menge wunderbare Ideen hineinhuschen können!</p>



<figure class="wp-block-image size-full has-custom-border"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/Design-ohne-Titel1.png" alt="" class="wp-image-1520" style="border-radius:10px" srcset="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/Design-ohne-Titel1.png 800w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/Design-ohne-Titel1-300x225.png 300w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/Design-ohne-Titel1-768x576.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zurück zum Ver-Lernen des „far niente“:</strong></h2>



<p>Wann passiert das Verlernen von dem was uns ganz offensichtlich in die Wiege gelegt wurde? Passiert es in der Schule, wo wir dazu angehalten werden zu leisten, unsere diktierten Aufgaben möglichst präzise und rasch zu erledigen? Oder erst in der Arbeitswelt? Dort, wo wir leisten müssen, um für das Unternehmen möglichst lukrative Umsätze zu erzielen? Oder dann, wenn wir Eltern werden, und der oder die kleine(n) Sprösslinge alles (aber auch wirklich ALLES) von uns fordern? Oder doch irgendwo dazwischen?</p>



<p>Ich erinnere mich an Nachmittage vor langer Zeit, an denen ich gar nicht wusste, was ich mit meiner vielen Zeit anfangen sollte. Als Einzelkind waren nicht immer Spielkameraden parat, und meine Großeltern (bei denen ich aufwuchs) waren des vielen Spielens, aufgrund ihres betagten Alters, oft überdrüssig. Allzu oft kam von mir der Satz: „Mir ist fad!“ – Wie seltsam, dass man das was man hat (in diesem Falle ganz offensichtlich ZEIT) erst genießen, wenn es einem dann doch viel zu wenig vorkommt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Die Kunst das Leben zu genießen!</strong></strong></h2>



<p>Doch vielleicht besteht die Kunst des Lebens darin, das, nachdem wir uns sehnen, das nachdem unsere Seele innerlich schreit, darin zu finden, wo es augenscheinlich nicht vorkommt…. Im stressigen Alltag einer alleinerziehenden Mutter, auf dem Schreibtisch, mit den sich stapelnden Akten, unter den vielen Büchern, die wir für die nächste Prüfung im Kopf haben sollten… Vielleicht finden wir dort das „far niente“ – in dem wir einfach inne halten, nichts tun, schauen, die Augen schließen, unseren Blick schweifen lassen… ins Nichts, Atmen, den Atem beobachten, spüren, wie unsere Fußsohlen den Boden berühren,…</p>



<p>Meinen Sie, Sie schaffen das? Nur für ein paar Sekunden?</p>



<p>Versuchen Sie es – JETTZ, GLEICH, AUF DER STELLE!!!<br>Sie haben keine Zeit? Dann versuchen Sie es umso mehr!</p>



<p>Viel zu oft sind wir im Taumel des Unterbewussten. Wir denken nicht mehr nach, ob es überhaupt gut ist für uns, das was wir gerade tun. Haben Sie heute schon gelacht? Gab es heute schon etwas über das Sie sich so richtig, aus vollem Herzen, gefreut haben? Nein? Dann suchen Sie danach! Es gibt immer etwas worüber man sich freuen, oder zumindest etwas, wofür man DANKE sagen kann.</p>



<p><strong>„Unsere wahre Aufgabe ist es, glücklich zu sein!“ (Dalai Lama)</strong></p>



<p>Nichts-Tun zählt zu den produktivsten Aufgaben die es gibt. Gönnen Sie ihrem Verstand täglich eine kurze Auszeit, und Sie werden von jeder Menge kreativen Ideen überflutet werden, wie sie ihre Steine bemalen können… oder so …</p>



<figure class="wp-block-image size-full has-custom-border"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/Design-ohne-Titel2.png" alt="" class="wp-image-1521" style="border-radius:10px" srcset="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/Design-ohne-Titel2.png 800w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/Design-ohne-Titel2-300x225.png 300w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/Design-ohne-Titel2-768x576.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Barfuß…</title>
		<link>https://verwurzelt-sein.at/barfussgrundsaetzlich-halte-ich-meine-kunden-dazu-an-beim-training-die-schuhe-auszuziehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Kaiblinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2023 07:58:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://verwurzelt-sein.at/?p=1482</guid>

					<description><![CDATA[Grundsätzlich halte ich meine Kunden dazu an beim Training die Schuhe auszuziehen. Warum? Erstens aus trainingsspezifischen Gründen, aber auch aus vielen gesundheitlichen Gründen, die das Allgemeinbefinden fördern. Zu allererst hilft uns das Laufen ohne Schuhwerk, uns gut mit Mutter Erde zu verwurzeln, baut Stresshormone ab, stärkt unser Immunsystem und wirkt sich positiv auf die Haltung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Grundsätzlich halte ich meine Kunden dazu an beim Training die Schuhe auszuziehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum?</strong></h2>



<p>Erstens aus trainingsspezifischen Gründen, aber auch aus vielen gesundheitlichen Gründen, die das Allgemeinbefinden fördern. Zu allererst hilft uns das Laufen ohne Schuhwerk, uns gut mit Mutter Erde zu verwurzeln, baut Stresshormone ab, stärkt unser Immunsystem und wirkt sich positiv auf die Haltung aus. Barfuß gehen aktiviert auch unsere Fußreflexzonen, was sich nicht zuletzt auch auf unsere inneren Orange auswirkt.</p>



<p>Mein Kind hatte eine Betreuerin im Kindergarten, die jedes Jahr bis Ende November barfuß lief. (Dieser Kindergarten befand sich ganzjährig im Wald.) Ich hab dies ungemein bewundert – zumal ich es doch selbst nie schaffte ohne „Aua!“ durch den Wald oder ein fließendes Gewässer zu waten! Durch dieses Vorbild lernte mein Sohn „gnadenlos“ ohne Schuhe zu gehen, wo auch immer wir uns gerade befanden, sei es beim Einkaufen, im Wald oder eben auch durch fließendes Gewässer.<br>Obgleich seines ungestümen Temperaments war er immer ausgeglichen und gut geerdet. Was ich mir wieder zum Vorbild nahm, und das barfusslaufen „gnadenlos“ trainiere &#8211; (ganz ohne mädchenmäßiges „Aua!“)</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Füße und Wasser</strong></h2>



<p>Besonders liebe ich es meine Füße im fließendem Gewässer zu beobachten und stelle mir vor, wie der Fluss alles was ich jetzt gerade nicht mehr brauche mit sich trägt und davon fließen lässt. Die angenehme Massage ist ein toller Nebeneffekt! Zudem wirkt der Klang von fließendem Wasser auch die Nerven ungemein beruhigend.</p>



<figure class="wp-block-image size-full has-custom-border"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/1-1.png" alt="" class="wp-image-1507" style="border-radius:10px" srcset="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/1-1.png 800w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/1-1-300x225.png 300w, https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/1-1-768x576.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Füße und Erde</strong></strong></h2>



<p>Die Natur ist es, wo wir herkommen, und auch letztendlich wieder zurückkehren werden. Sinngemäß ist eine Verwurzelung mit dem Boden mit bloßen Füßen gut für uns.<br>Ich liebe dies, während einer Meditation, oder auch beim Stretching, und merke dabei spürbar wie ich sicherer und getragener werde. Auch die zusätzliche Affirmation: „Nichts kann mich umwerfen, solange ich gut geerdet und verwurzelt bin!“ kann in stürmischen Zeiten unterstützen. Nebenbei gesagt, sind auch dem Element Erde Bodenständigkeit, Tatkraft, Zuverlässigkeit und Beständigkeit zugeordnet. Auch dem Muladhara-Chakra, dem Wurzel-Chakra, ist das Element Erde zugeordnet. Diese Chakra stellt eine Verbindung zwischen dir und der Erde her. Um die Verbindung gut wahrnehmen zu könne setze dich am besten hin und spüre wie aus dem Wurzelchakra (der Sitz ist am unteren Ende deiner Wirbelsäule) Wurzeln bis tief ins Erdinnere ragen. Praktiziere dies täglich für ca. 10 Minuten, und du schaffst somit Gefühle von Sicherheit und Stabilität. Atme dabei lang und tief durch die Nase ein, und durch den leicht geöffneten Mund wieder aus. Auch mit Düften, die dich erden, kannst du diese gut unterstützten! (zB die Zeder hat einen wunderbar erdenden und ausgleichenden Charakter, der auch schlaffördernd wirkt!)</p>



<figure class="wp-block-image size-full has-custom-border"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/2-1.png" alt="" class="wp-image-1508" style="border-radius:10px"/></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong><strong>Füße und Holz</strong></strong></strong></h2>



<p>Auch in Verbindung mit dem Element Holz lassen sich gut Gefühle wie Lebenskraft und Erdung herstellen: Stelle dich barfuss in die Nähe eines Baumes deiner Wahl und lege deine Hände an den Stamm. Spüre, wie dich die Ruhe und Energie dieses alten Naturbewohners durchströmen. Praktiziere dies ebenfalls für 5 bis 10 Minuten &#8211; am besten täglich!</p>



<p>Gehe so oft in die Natur wie nur irgendwie möglich und versuche dich mit deinen Wurzeln zu verbinden und zu erden &#8211; und das am besten barfuß so lang und so oft wie es dir gut tut! Geerdet und verwurzelt zu sein hilft uns mit den Herausforderungen unseres oft stressigen, und immer schneller werdenden Alltags zurecht zu kommen. Wer weiß, wo seine Wurzeln sind, und wer weiß wie ihm die Energie die dadurch fließt, zunutze kommt, den kann fast nichts umwerfen!</p>



<figure class="wp-block-image size-full has-custom-border"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://verwurzelt-sein.at/wp-content/uploads/2023/07/3-2.png" alt="" class="wp-image-1509" style="border-radius:10px"/></figure>



<p><strong>„Wenn die Wurzeln tief sind, braucht man den Wind nicht zu fürchten!“ Chinesisches Sprichwort</strong></p>
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